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Unsere Lehrbuchhandlung „bumerang“ in der Leipziger Volkszeitung

Ein Bericht über unsere Lehrbuchhandlung in der Leipziger Volkszeitung vom 06.02.2013
bumerang lvz-artikel 0602213

Standortbuchhandel? Zur Verwendung von Fachbegriffen.

Immer öfter läuft mir in Diplom- und Bachelorarbeiten der Begriff „Standortbuchhandel“ über den Weg. Als ich den Begriff das erste Mal während eines Betreuungsgesprächs hörte, musste ich doch glatt nachfragen, was das denn sei. Als Antwort bekam ich in etwa „Ähm… ja, also… das sind die Buchhandlungen, die ein Ladengeschäft haben… der ganz normale Buchhandel eben… das ist doch ein gängiger Begriff in der Branche!?“

Ist er das?

Wenn man nach dem Begriff in einer bekannten Suchmaschine eingibt, erhält man allerlei Links, die hauptsächlich auf die einschlägigen Branchenblätter hinweisen. Vereinzelt wird der Begriff von anderen Blogschreibern aufgegriffen und übernommen.

Dabei fällt auf, dass der Begriff keineswegs einheitlich verwendet wird. Zum einen wird der Begriff zur Abgrenzung gegenüber dem Internetbuchhandel (die keinen Standort haben) verwendet (http://www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2011/05/30/das-preisargument-aktivieren.htm).

Zum anderen wird der Begriff zur Abgrenzung der kleineren und mittleren (eingliedrigen) Buchhandlungen von den Filial-Buchhandlungen (mehrgliedrige Betriebe) verwendet http://www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2011/01/04/wohlfuehlbuchhandlung-ohne-warendruck.htm).

Sowohl die eine wie die andere Verwendung des Begriffs „Standortbuchhandel“ ist jedoch verfehlt.

Die Abgrenzung der kleineren und mittleren Buchhandlungen kann nicht über den Begriff „Standort…“ erfolgen, weil auch die Filialunternehmen über Standorte verfügen, und somit ebenfalls Standortbuchhandlungen sind. Die Niederlassung an einem Standort kann also kein Abgrenzungsmerkmal zwischen unterschiedlichen Betriebstypen im Buchhandel sein.

Eine gesonderte Bezeichnung für die Abgrenzung zwischen dem „brick-and-mortar“-Buchhandel und dem Internetbuchhandel ist nicht notwendig, weil es sie schon gibt. Der Fachbegriff dafür lautet nämlich: stationärer Buchhandel. Der Internet-Buchhandel ist dagegen nicht stationär.

Journalisten können ja schreiben, was sie wollen und Begriffe verwenden, wie sie möchten. Man sollte nur nicht den Fehler machen, die Fehlverwendung von Begriffen unkritisch zu übernehmen und sie zu allgemeingültigen Fachbegriffen erklären, nur weil sie in mehreren Artikeln verwendet werden.

Der Deutschlandfunk berichtet über unsere Lehrbuchhandlung bumerang!

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/492210/

Professor des Jahres

Professor des Jahres 2010

Professor des Jahres 2010

Vielen Dank an die Studentinnen bzw. Studenten, die mich bereits das dritte Mal für diesen Titel vorgeschlagen haben. Ich werde zwar keine Chancen haben, dennoch fühle ich mich durch die Nominierung sehr geehrt und sehe es als Ansporn, mein Engagement weiter auszubauen.

Ringvorlesung

Veranstaltungsankündigung zur Ringvorlesung an der HTWK Leipzig im Wintersemester 2010/2011

Buchhandelsmanagement

Natürlich verfolgt jeder Lehrende mit seinen Veranstaltungen bestimmte Ziele in Bezug darauf, was die Studierenden am Ende gelernt haben sollen. Ein Instrument sind die üblichen Prüfungen in Form von Klausuren oder mündlichen Prüfungen, in denen (auswendig) gelerntes Wissen abgefragt wird. Um so schöner ist Feedback, dass abseits solcher Klausuren abgegeben wird.

Hier sind einige Auszüge aus Projektberichten des 4. Semesters zu meinem Schwerpunktmodul „Buchhandelsmanagement“ im Bachelorstudiengang Buchhandel/Verlagswirtschaft an der HTWK Leipzig:

„Rückblickend kann ich sagen, dass dieses Projekt die richtige Entscheidung für mich war. Ich habe gelernt, selbständig Events zu planen und die Teamarbeit zu optimieren, beginnend mit der richtigen Kommunikation mit den Mitarbeitern. Diese praxisnahe Erfahrung werde ich für zukünftige Tätigkeiten nutzen können“.

„Meine persönliche Erfahrung bestätigt, dass die Arbeit in der Lehrbuchhandlung dazu beiträgt, das eigene Projektmanagement kritisch zu betrachten und zu optimieren. Die Lehrbuchhandlung Bumerang ist ein gutes Projekt, um Teamarbeit zu schulen, Kreativität zu fördern.“

„Ich denke, das war auch eine der wichtigsten Sachen, die ich gelernt habe: Aus Sicht eines ‚Unternehmens‘ zu handeln und trotzdem nicht die Eindrücke und Wünsche der Kunden zu vergessen, sondern diese gezielt zu analysieren und auf sie einzugehen.“

„Besonders aus dem Event-Projekt [innerhalb der Lehrbuchhandlung] habe ich viel gelernt – zum Beispiel wie viele Komponenten dazugehören und zusammenwirken, wenn ein Projekt wirklich funktionieren soll oder man eine Veranstaltung plant. Eine Person alleine kann das gar nicht bewältigen, ohne entscheidende Vorbereitungsmaßnahmen zu vergessen. Hier habe ich wirklich erfahren, dass Team-Arbeit unabdingbar ist und dass eine souveräne Projektleitung notwendig ist, damit jemand den Überblick behält und alle Abläufe koordiniert.“

„… war es eine tolle Erfahrung für mich, dass wir uns ernsthaft Gedanken gemacht haben, wie wir mit Kosten und Umsätzen umgehen. Immer hat das auch hier nicht funktioniert, aber dann war der Lerneffekt für mich doch eindeutig größer und man konnte im Nachhinein sehen, wo man vorher vielleicht falsch geplant hatte.“

„Diese Aktion hat vor allem mein kreatives Denken geschult. Welche verschiedenen Arten gibt es, ein und dieselbe Buchhandlung zu gestalten? Welche Präsentationsmöglichkeiten wirken sich wie aus und welche eignen sich für unsere Zwecke am besten? Wie findet man im Team unter Druck schnellstmöglich eine Lösung, die alle zufrieden stellt?“